40 Jahre Tischtennis im Deinster SV

20160601 – Die Tischtennis-Abteilung des Deinster SV feiert in diesem Jahr den 40. Geburtstag. Aus diesem Grund hatte sie das Bruderpaar Jean-Michel und Philippe Saive in die Sporthalle nach Hagen geholt. Rund 300 Zuschauer verfolgten das „Bruder-Spektakel“ der international erfolgreichen Tischtennis-Asse aus Belgien. Viele Sponsoren hatten diese nicht ganz kostengünstige Aktion des Deinster SV ermöglicht. Für den Auftritt die Übernachtung und Beköstigung muss schon ein vierstelliger Betrag überwiesen werden. „Es hätten ruhig noch ein paar Zuschauer mehr sein können“, bedauerte Veranstaltungsleiter und Moderator Holger Kucharczyk.

Bevor der ehemalige Weltranglistenerste Jean-Michel und sein zwei Jahre jüngerer Bruder Philippe, ehemaliger Vizeweltmeister, mit ihrer Show begannen, stellten sie sich den Landesligisten Andreas Au und Ingo Waldvogel vom Post SV Stade. „Ein tolles Erlebnis“, schwärmte Ingo Waldvogel im Anschluss, „ich war unheimlich aufgeregt. Das waren die Idole meiner Jugend, die ich nur aus dem Fernsehen kannte.“ Er wird den Abend nicht vergessen, nahm er dem Deutschen und Belgischen Meister beim 1:3 gar einen Satz ab. Andreas Au: „Es hat viel Spaß gemacht und ich habe nur knapp mit 0:3 verloren.“ Ihre ganze Klasse präsentierten die beiden Belgier dann nach der Pause im direkten Duell. Jean-Michel, der erst mittags aus Miami in Hamburg eingeflogen war – er kam als Mitglied des belgischen Olympischen Komitees von einer Sitzung – und sein Bruder spielten vor, neben, auf der Tischtennis-Platte und aus den Zuschauerreihen heraus. Sie präsentierten die Tennis-Variante mit Balljungen und bezogen die Zuschauer mit in ihr Spiel ein. So durfte der 10-jährige Tom gegen einen ehemaligen Weltranglistenersten sein Können zeigen. Die beiden Tischtennis-Spaßvögel diskutierten permanent mit den Schiedsrichtern Dieter Holst und Horst Bender, wer denn nun gerade Aufschlag hat, Jean-Michel lieh sich zwischendurch die Lesebrille von Horst Bender aus und traf die Bälle immer noch perfekt.

Bericht: Manfred Borchers

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